Webkataloge FAQ

Was ist ein Webkatalog?

Webkataloge präsentieren sehenswerte Webseiten. Im Gegensatz zu Suchmaschinen sind Webkataloge in der Regel redaktionell betreut. Sie kennen damit zwar zwangsläufig weniger Webseiten, als zum Beispiel Suchmaschinen, aber können dafür auch tiefer auf die Inhalte der Zielseiten eingehen und haben wesentlich weniger Probleme mit automatischem Internet-Spam.

Welche Arten von Webkatalogen gibt es?

Webkataloge können kostenlos oder kostenpflichtig, mit hoher oder geringer Werbewirkung und mit bestimmten Auflagen versehen sein.

Primär unterscheidet man folgende Webkatalog-Arten:

  • Allgemeine Webkataloge
  • Webkataloge für Onlineshops
  • Webkataloge mit hohem Pagerank
  • Webkataloge mit Backlinkpflicht
  • Webkataloge ohne Backlinkpflicht
  • Webkataloge bestimmter Branchen, z. Bspl. Reise-Webkataloge
  • Webkataloge bestimmter Regionen, z. Bspl. Osterreich-Webkatalog

Webkataloge ohne Backlink?

Manche Webkataloge haben eine Backlinkpflicht. Betreiber solcher backlinkpflichtiger Webkataloge verlangen, dass für jeden Eintrag ein Backlink gesetzt wird. Backlinks werden in diesem Fall als Gegenleistung oder Bezahlung verlangt. Solche Webkatalog-Eintragungen sind meist kostenlos, man kann sich kostenlos eintragen, sofern der Webkatalog einen Backlink erhält.

Es lässt sich natürlich trefflich darüber streiten, ob Webkataloge mit Backlink-Pflicht wirklich kostenlos sind – immerhin sind Links noch immer eine Art Währung des Internets. Das ist eine Diskussion über Wert und Moral, der wir uns hier nicht stellen möchten.

Unterschied Webkatalog vs. Suchmaschine

Webkataloge und Suchmaschinen unterscheiden sich grundlegend in ihrer Funktion. Webkataloge werden von Menschen befüllt. Das passiert normalerweise durch freiwillige Eintragungen der Nutzer und auch von Werbungetreibenden. Die Qualität von Webkatalogen wird über eine Redaktion, also ein Team von Redakteuren und Admins, sichergestellt. Gelegentlich werden die Redaktionen auch selbständig tätig und recherchieren gute Websites – aber das ist eher die Ausnahme, auch wenn es in unserem Falle wirklich zutrifft.

Suchmaschinen werden im Gegensatz zu Webkatalogen weitestgehend automatisch befüllt. Robots (zum Beispiel der Google-Bot) sucht das Internet ab und trägt Textausschnitte in den Index von Google, Bing und anderen Suchmaschinen ein. Die Qualität wird bei Suchmaschinen zwar auch von Menschen sichergestellt, dies geschieht aber mit einem viel höheren Automatisierungsgrad.

Automatischer Webkatalog-Eintrag

Webkatalog-Eintragungen können recht aufwendig sein. Zunächst muss man gute Webkataloge finden, dann muss man sich über einen Login und/oder durch das Eintragsformular klicken und letztendlich sogar darauf hoffen, dass der Katalog noch betreut wird und der Eintrag bald freigeschaltet ist.

Was liegt also näher, als über eine automatische Webkatalog-Anmeldung nachzudenken. Es existieren natürlich etliche Dienste, die eine Website in viele Suchmaschinen und Webkataloge eintragen. Hier stellt sich aber die Frage, ob solche Dienste wirklich geeignet sind, eine Website auf qualitativ hochwertige Weise bekannter zu machen.

Webseite eintragen: Kür oder Pflicht

Es zählt zu den einfachen Fakten, das Webkataloge selten selbst aktiv werden, um nützliche Webseiten zu finden. Einträge in Webkataloge werden meist von den Webseiten-Besitzern selbst vorgenommen. Die bloße Masse der Webkataloge und dort eingetragener Seiten legt nahe, dass es gute Gründe für den Webkatalog-Eintrag geben muss.

Warum überhaupt eine Website in Listen eintragen?

Was bringt es also, warum sollte man eine Webseite eintragen? Der erste und wichtigste Grund ist, dass die Website an möglichst vielen Stellen im Internet gefunden werden sollte. Google hat einmal darauf hingewiesen, dass es die meisten Suchanfragen, die in die Suchmaschine eingegeben werden, noch nie zuvor gesehen hat. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es unmöglich ist, mit einer Website alle potenziellen Suchbegriffe abzudecken. Hier kommen Webkatalog ins Spiel: Webkataloge positionieren Ihre Website indirekt in den Suchergebnissen.

Der zweite sehr wesentliche Punkt ist die Verlinkung. Es ist für Suchmaschinen nicht leicht, das gesamte Netz zu kennen. Ihre Website ist eine von vielen, und alle Websites kämpfen um begehrte Rankings und um das “Crawl Budget” – so nennen SEOs die Häufigkeit, mit der eine Webseite von den Google-Bots oder anderen Suchmaschinen-Crawlern abgerufen wird. Um neue Inhalte in den Suchindex zu “injizieren”, benötigt eine Website hohes Crawl-Budget. Der einfachste Weg, ein hohes Crawl-Budget zu erhalten, sind viele (seeeehr viele) Links. Denn jeder Link, über den eine Suchmaschine stolpert, kann einen revisit der betreffenden Webseite auslösen.

Homepage oder andere Seite eintragen

Oft erreicht uns die Frage, ob man auch andere Seiten als die Homepage eintragen sollte. Wir antworten dann meist, dass alle Webseiten eingetragen werden sollten, die für Ihre Nutzer sinnvoll sind.

Eine Erklärung ist leider notwendig: “Homepage” meint nur die Startseite einer Website. Oft verwechselt man auf Deutsch Homepage und Website. Die Website allerdings bezeichnet alle Seiten, die zur Online-Präsenz gehören. In diesem Abschnitt beantworten wir also die Frage, ob man nur die Startseite eintragen sollte, oder ob man auch andere Seiten und URLs eintragen sollte.

Welche Seiten der Website eintragen?

Nehmen wir zum Beispiel an, dass Sie als Experte für Ihre Branche recht gut wissen, worauf es den Kunden und Internetnutzern ankommt. Das ist ja meist der Fall. Dann liegt es doch nahe, dass Sie über Ihr Thema in einem Blog schreiben. Welches Thema Ihr Blog hat, ist zweitrangig! Die Hauptsache ist, es passt zu Ihnen und Ihrer Zielgruppe.

Falls Sie also ein Blog, Magazin, eine Anleitung, einen Download-Bereich, Tutorials oder FAQs pflegen, um nur einige Beispiele zu nennen, dann sollten Sie diese auch online bekannt machen. Machen Sie nicht nur Werbung für Ihre Homepage, sondern auch für diese andere(n) Seite(n).