Zwangsadoptierte Kinder in der DDR Ihr Eintrag?

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen gerne meine beiden Internetseiten mitteilen und Sie gleichzeitig um Unterstützung bitten.

Mein Name ist Katrin Behr und ich bin die Inhaberin der beiden Internetportale.

Mein Hauptthema sind DDR-Zwangsadoptionen.

Das Thema „Zwangsadoption in der DDR“ erregt nach wie vor die Gemüter. Noch immer sind viele Betroffene im Unklaren über ihr Schicksal. Trotz aller Bemühungen von Politik und Behörden sind die komplexen Zusammenhänge bis heute vielfach noch nicht aufgeklärt.

Ideologisch motivierte Zwangsadoptionen gehören zu den dunkelsten Kapiteln der SED-Herrschaft und sind nach wie vor ein “dunkles” Thema in unserer heutigen Gesellschaft. Zwangsadoptionen waren nicht immer politisch bedingt. Sie geschahen oft unter dem Deckmantel des asozialen §249 des DDR-StGB. Es gab jedoch auch Willkürakte durch Jugendämter und von Eltern, die noch die elterliche Sorge über schwangere Jugendliche hatten. Tatsachenberichte ergaben leider auch, dass mitunter „Zustimmungen“ zur Adoptionsfreigabe nicht aus freien Stücken, sondern durch psychologischen Druck erzwungen wurden.

Bitte helfen Sie mit, dass dieses Thema eines Tages ausreichend aufgedeckt wird. Nicht jeder Haushalt verfügt über einen PC oder einem Internetanschluß.

Es gibt noch das folgendes Problem, um diese Thematik komplett aufklären zu können. Am 01.01.2009 fällt die Abstammungsurkunde weg, d.h. heiratswillige Personen werden nicht mehr durch Zufall über ihre abgelaufene Adoption erfahren. Adoptiveltern sind nach wie vor nicht verpflichtet, trotz dem Gesetz „Recht auf Herkunft“, ihre adoptierten Kinder über den Sachverhalt der Adoption zu informieren.

Es ist wichtig, dass wir die Menschen bundes- und europaweit erreichen und auf meine Aktionen aufmerksam machen. Durch meine Initiative ist der Verein „Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen“ i.G. am 01.02.2008 gegründet. Wir warten nur noch auf unsere Eintragung als e.V. durch das zuständige Finanzamt in Gera.

Ich selbst wurde mit fünf Jahren, zusammen mit meinem Bruder, durch die DDR-Behörden von unserer leiblichen Mutter getrennt. Viele Jahre habe ich mein eigenes Schicksal rekonstruiert. Meine leibliche Mutter wurde nach dem §249 StGB der DDR verurteilt. Zusätzlich zu ihrer Strafe „9 Monate Arbeitskommando in Quedlinburg“ bekam sie noch eine 2jährige Sperre für Gera. Außerdem wurde ihr das Sorgerecht für meinen Bruder und mir aberkannt und ich wurde durch den Staat zur Adoption frei gegeben. Im Gerichsturteil stand allerdings drin, dass sie offieziell bei guter Bewährung beide Kinder wieder zurück bekommen könnte. Durch die Adoption war dies aber nicht möglich. Meine leibliche Mutter hat nie ihr Einverständnis dazu gegeben.

Die dabei gesammelten Erfahrungen möchte ich nun mit anderen teilen und ihnen helfen, ihre Familien wiederzufinden. Aus diesem Grund erstellte ich diese Internetseite, auf der Menschen mit ähnlichen Schicksalen, ihre lang vermissten leiblichen Angehörigen suchen können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen

Katrin Behr

zwangsadoptierte-kinder.de & personen-suche-ddr.de

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