Erfolgreiche Therapie nach einem Schlaganfall Ihr Eintrag?

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DER SCHLAGANFALL UND DIE REHABILITATION

Ein Schlaganfall entsteht, wenn die Blutversorgung zum Gehirn unterbrochen wird. Als Folge daraus fällt ein Teil des Gehirns aus, das für die Steuerung der Sprache, des Sehens und / oder der Bewegung zuständig ist, wodurch es fast immer zu Ausfäl-len eben dieser Funktionen kommt und der Patient somit in der Regel halbseitig ge-lähmt ist.

Eines der wichtigsten Ziele aller Rehabilitationsmaßnahmen ist es, daß die sekundä-ren, benachbarten Gehirnregionen lernen, die ausgefallenen Funktionen zu über-nehmen.

Im Falle der Bewegungsstörung stehen zwei Dinge im Vordergrund: Zum einen die Lähmung und zum anderen die Tonuserhöhung der Muskulatur (Spastik). Beides behindert die willkürliche Bewegungsfreiheit.

Erschwerend kommt ein ständiges negatives „feed-back“ hinzu: Das Gehirn lernt, daß eine normale Willkürbewegung plötzlich nicht mehr möglich ist, nach dem Motto: „Ich will, aber ich kann nicht“. Oft handelt es sich immer häufiger um jüngere Pati-enten, die noch voll im Berufsleben stehen.

Mit den gängigen *Rehabilitationsmaßnahmen* wie Krankengymnastik und Ergothera-pie werden am Patienten gute Verbesserungen erreicht, die jedoch leider, so zeigt es die Realität, sehr viel Zeit benötigen und dann oft stagnieren. Durch gezielte Zusam-menarbeit mit diesen Therapien, so unsere Erfahrungen, können auch die Kranken-gymnastik und Ergotherapie dann wieder schneller und effektiver am Patienten um-gesetzt werden.

Der PeR-Y-Rehabilator

Der PeR-Y-Rehabilator stellt gewissermaßen einen Durchbruch bei der Behandlung nach einem Schlaganfall dar.

Er vereinigt Oberflächen-EMG und die Muskelstimulation zu einem sinnvollen Trig-germechanismus, bei dem der Patient über das EMG die Stimulation synchronisiert und auslöst. Als zur Zeit einziges Gerät mit digitaler EMG Anzeige, bietet das Gerät dem Patienten die Möglichkeit, sich jederzeit genau über seine aktuelle Situation zu informieren.

Das heißt, es wird das noch vorhandene maximale Muskelpotential gemessen und als Ausgangswert festgehalten. Die dem Patienten mögliche Muskelanspannung wird in Form eines *Oberflächen-EMG-Potentials* gemessen und eine zusätzliche Stimula-tion durch das Gerät gegeben, die es ihm ermöglicht, die eingeleitete Bewegung zu beenden.

Entscheidend hierbei ist es, daß der Patient mit Hilfe des Gerätes wieder in die Lage versetzt wird, eine Bewegung, die er begonnen hat, mit Hilfe des PeR-Y-Rehabilator zu beenden. Dies bewirkt über die entsprechenden peripheren Rezeptoren eine ge-zielte Rückmeldung über die *Nervenbahnen an das zentrale Nervensystem*, wo diese Information dann gespeichert wird. Das ursprünglich negative feed-back wird so in ein positives umgewandelt.

Um es auf den Punkt zu bringen, der PeR-Y-Rehabilator erleichtert es dem Schlag-anfallpatienten *wieder „gehen und greifen“ zu lernen*.

Die Fernbedienung

Der PeR-Y Rehabilator verfügt als einziges Gerät, weltweit,über die Möglichkeit der Fernbedienung / Umleitung, Patienten mit einer schlaffen Parese, oder mit einer star-ken Spastik zu behandeln, bei denen mit konventioneller Therapie oder anderen Ge-räten kaum noch Erfolge erzielt werden können.

  • NEURO CARE THERAPIE

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Unser Ziel ist es, den Patienten mit dieser *erfolgreichen Therapiemöglichkeit*, eine effektive und bereits seit vielen Jahren *erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit* anzubieten, um ihnen bestmöglich zu helfen.

So konnten wir bei den bisher behandelten Patienten faktisch in allen Fällen Erfolge erzielen. Diese Erfolge fielen je nach Schwere des Schlaganfalls unterschiedlich aus, aber uns ist kein Fall bekannt, bei dem keine Fortschritte erzielt werden konnten. Dies vor allen Dingen auch bei Patienten, bei denen der *Schlaganfall schon längere Zeit zurückliegt*, teilweise bis zu einigen Jahren und die mit den konventionellen The-rapiemethoden nur noch stagnieren und keine Fortschritte mehr erzielen können.

Hier können wir unterstützend eingreifen und somit auch die konventionellen Thera-pien positiv unterstützen.

THERAPIEDAUER / MÖGLICHKEITEN

Die Therapie sollte möglichst täglich durchgeführt werden, um einen gezielten Lern-erfolg zu erreichen. Die PeR-Y-Rehabilator-Behandlung ist eine Langzeittherapie von mehreren Monaten, da es sich bei einem Schlaganfall um eine schwerwiegende Er-krankung mit zumeist erheblichen Folgeschäden handelt, im Einzelfall daher von Pa-tient zu Patient unterschiedlich.

Die Dauer der Therapie richtet sich in erster Linie nach der Konstitution bzw. Kon-zentrationsfähigkeit des Patienten, beträgt jedoch in der Regel 15 – 30 Minuten.

Zusätzlich zu der auch in der Krankengymnastik angewendeten Behandlungsmög-lichkeiten können nun durch die EMG-getriggerte Stimulation vorhandene Eigenpo-tentiale sinnvoll eingesetzt, durch niedrig frequenten Strom korrekt vollendet und da-durch ausgebaut werden.

PeR-Y REHABILATOR IN DER HEIMBEHANDLUNG

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Neuro Care Therapie auch in der Heimbehandlung bereits bei vielen Patienten sehr erfolgreich eingesetzt werden konnte. Die *Intensive Einführung* durch unserer Therapeuten in die Bedienung des Gerätes und die Therapie ermöglicht es, den PeR-Y Rehabilator genau und zielge-richtet einsetzen zu können. Wann immer man es möchte, kann therapiert werden. Die Erfahrung hat gezeigt, das die Betroffenen die Bedienung des Gerätes sehr schnell verstehen und effektiv damit umgehen können.

Es besteht die Möglichkeit, wenn der Patient es möchte, dass sein behandelnder Therapeut bei der Einweisung anwesend ist, um sich Selbst ein Bild von unserer Therapie machen zu können.

Behandlung mit der „Fernbedienung“ mit dem PeR-Y Rehabilator

Patienten, bei denen entweder kein Eigenpotential an der erforderlichen Muskulatur gemessen werden kann oder deren Eigenpotentiale so gering sind, dass sie nach wenigen Bewegungen erschöpft sind, werden über die „Fernbedienung“ behandelt. Ebenfalls bei Patienten die eine so ausgeprägte Spastik haben, das eine normale EMG Messung kaum oder gar nicht möglich ist. Hierzu holt man den fehlenden Im-puls von der nicht betroffenen Seite. Der Patient löst dazu den Stimulationsstrom mit der gleichen Bewegung aus, die an der betroffenen Seite erwünscht wird, der dann über den contralateralen Reflexbogen die betroffene Seite innerviert. Über die stän-dige symmetrische Wiederholung bilden sich an der betroffenen Seite Eigenpotentia-le, die dann wieder für eine direkte Behandlung genutzt werden können. Gleichfalls wird, so zeigt es unsere langjährige Erfahrung, durch den Einsatz dieser Methode, die Spastik weitestgehend gelöst, so dass nach einiger Zeit direkt an der betroffenen Seite behandelt werden kann.

Der Zeitpunkt bis sich Eigenpotentiale bilden, oder eine Lockerung der Spastik erzielt wird, ist vom jeweiligen Patienten abhängig. In der Regel dauert es zwischen 5 und 15 Behandlungen. In den meisten Fällen liegen zwar genügend Eigenpotentiale vor, jedoch können somit auch Patienten behandelt werden, die an einer schlaffen Pare-se ohne Eigenpotential oder an einer stark spastischen Parese, die eine Bewegung entgegen dem spastischen Muster unmöglich macht, behandelt werden.

INDIKATION

Zur Zeit werden Patienten mit *Hemi- bzw. Tetraparesen* unterschiedlicher Ursachen behandelt. Diese Ursachen können *hämorrhagische oder ischämische Insulte* wie durch Aneurysmen, Traumen, *Verkehrsunfälle*, Herz- und Kreislauferkrankungen sein, wie auch Geburtsfehler und Geburtsschädigungen, *Operationen wie z.B. nach Zysten und Tumore* sowie Viruserkrankungen. Bei anderen Krankheitsbildern, wie z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson sowie periphere Paresen ist eine Therapie denkbar als symptomatische Behandlung, jedoch bislang noch nicht oft durchgeführt worden.

(Sollten Sie den einen oder den anderen der vorgenannten medizinischen Begriffe nicht verstehen, so fragen Sie uns, Ihren Arzt oder Ihren Apotheker.)

KONTRAINDIKATION

Patienten, die nach unserem Ermessen mit unserer Therapie keine Aussicht auf eine Verbesserung ihres Krankheitsbildes haben, werden nicht in Behandlung genom-men. Ebenso Patienten mit einem Herzschrittmacher und einer besonderen Art der Epilepsie, die auf Reflexe hin einen epileptischen Anfall auslöst, können nicht be-handelt werden. Dies wird im Einzelfall mit dem behandelnden Arzt abgeklärt. Epi-lepsien, bedingt durch Narbenbildung im Gehirn spielen hierbei keine Rolle.

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