Thriller: „Das Bardenberg Projekt“ Ihr Eintrag?

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1968 hatte die Studentenbewegung ganz Europa erfasst. Der kalte Krieg bekam durch den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die Tschechoslowakei und durch die Niederschlagung des *“Prager Frühling“* eine neue Wertigkeit. Während die Welt gebannt auf Europa schaute, laufen in den vereinigten Staaten längst Vorbereitungen, die dazu führen sollen, das Land durch gezielte Anschläge in ein Chaos zu stürzen. Verantwortlich für diesen Plan ist ein einziger Mann. Hermann Bardenberg. Bardenberg war im Krieg hoher SS Offizier und genoss Hitlers Vertrauen. Er hatte von diesem den *“letzten Befehl“* erhalten, ein

  • „Viertes Reich“

* zu gründen.

Fünf Menschen, fünf Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein können, werden durch Zufall und durch Ereignisse im Jahre 1968 dazu verdammt, zusammen eine weltbedrohliche Katastrophe zu verhindern. Die junge Französin Nadja Mercier, die auf der Heimreise nach Frankreich einen jungen Mann vom Selbstmord abhält. Der junge Deutsche Martin Ziegler, der nicht die geringste Ahnung hat, wer sein verhasster Stiefvater in Wirklichkeit ist und wie explosiv die Unterlagen sind, die er zufällig auf der Flucht vor ihm entwendet hat. Der ehemalige Wehrmachtsoffizier Karl Brenner, der in Russland tatenlos einem Massaker beiwohnen musste und sich geschworen hatte, den dafür verantwortlichen SS General Bardenberg nach dem Krieg zu jagen. Die *Jüdin* und Mossad Agentin Laura Stern, die als Kind aus Deutschland fliehen musste und ihre ganze Familie im *KZ* verlor. Sie hasst alles was deutsch ist und wird dennoch gezwungen, mit einem Deutschen zusammenzuarbeiten. Der amerikanische Polizist Jack Brannigan, der bei einer Mordaufklärung in Baltimore rein zufällig in eine Verschwörung verwickelt wird. Sie alle werden durch das Schicksal zusammengeführt. Zwischen Frankreich, Argentinien und den USA beginnt ein Katz- und Mausspiel zwischen Kriegsverbrechern, Opportunisten, Geheimdiensten und den Verfolgern.

Was sagt die Presse:

  • NRZ
  • * Moers: Karl DANIEL

  • „Das Bardenberg Projekt”

* heißt das Buch – ein Erstlingswerk von erstaunlichen Qualitäten.

Vor allem angesichts der Tatsache, dass Walter Franz Jonas bis zu diesem Tag keinerlei Zeichen schriftstellerischer Neigungen an den Tag gelegt hatte.

Von Argentinien bis Frankreich, von den USA bis ins Nachkriegsdeutschland spannen sich die Handlungsfäden, die von Walter Franz Jonas zusammengeflochten werden. Krieg, Nachkriegszeit und die späten 60-er Jahre sind der historische Rahmen, in dem das spielt.

  • Rheinische Post

* Moers: Anja Katzke

Jonas wagte sich gleich beim Erstling an die große Erzählkunst:

In vielen Handlungssträngen, mit zeitlichen Vor-und Rückblenden und großem Personal erzählt er die Geschichte des Nazi-Verbrechers Bardenberg, der seinen Widersachern immer eine Spur voraus zu sein scheint.

Bardenberg, ehemaliger SS-General, gelingt es, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in einem Flugzeug nach Argentinien zu fliehen und das *Nazi-Vermögen* außer Landes zu schaffen. Er will *Hitlers Vermächtnis* erfüllen, lässt Atombomben bauen, die er in den späten 68 er Jahren an strategischen Orten in den USA hochgehen lassen will, um einen dritten Weltkrieg zu provozieren. Seine Widersacher sind ihm dicht auf den Fersen, doch es dauert zwei Jahrzehnte, seine Pläne zu durchkreuzen.

Einer seiner Widersacher ist zum Beispiel Karl Brenner, der als Wehrmachtssoldat erleben muss, wie der General *kaltblütig* ein kleines Mädchen erschießt. Er schwört Rache und macht später als Polizist zunächst wenig erfolgreich Jagd auf den Schurken. Erst mit *Unterstützung* der Jewish Shoah Foundation und der israelischen Mossad-Agentin Laura Stern gelingt es ihm, Badenberg in Argentinien aufzutreiben.

Im Mittelpunkt steht auch der junge Deutsche Martin Ziegler, der fast zu spät über die Machenschaften des ihm verhassten Stiefvaters Badenberg erfährt, der unter anderem Namen mitten in Deutschland lebt. Ziegler muss vor ihm fliehen, weil er im Besitz strategischer Dokumente ist. Zwischen Frankreich, Argentinien und den USA entrollt der Autor ein Katz-und Mausspiel zwischen Kriegsverbrechern, Opportunisten, Geheimdiensten und den Rechtschaffenden.

  • Autor Walter Jonas

* wagt sich gleich in seinem Erstlingswerk an ein Thema heran, dass nicht nur Historiker beschäftigt, sondern viele Schriftsteller und Filmemacher in den letzten Jahrzehnten immer wieder zu neuen Geschichten inspiriert. Walter Jonas ist es gelungen, einen spannenden und in sich logischen Spionage-Krimi zu schreiben, an dessen Ende er einen nervenaufreibenden Showdown setzt und indem er tatsächlich auch alle *Handlungsfäden* zusammenführen kann.

Rezension bei Amazon:

Kopfkino! Ja! .

Diese Beschreibung eines anderen Lesers trifft es genau. Das war mal wieder ein Buch zum eintauchen,über das ich tagsüber nachgedacht habe, wenn keine Zeit zum Lesen war. An einigen Stellen hätte es etwas straffer sein können, aber mich hat das nicht gestört. Die Charaktere werden ausführlich und einfühlsam gezeichnet und die detaillierte Beschreibung der jeweiligen Zeit-und Orts Umstände fand ich eher hilfreich.

Sehr gekonnt führt der Autor die verschiedenen *Handlungsstränge*, die ja auch zu unterschiedlichen Zeiten spielen, zu einer Lösung zusammen. Ein sehr interessantes und lesenswertes Buch!

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